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Eine normale Saison

Wie traditionell mittlerweile fast üblich, hatten wir auch dieses Jahr wieder mit einer zähen Saison zu kämpfen, bei der im Endeffekt weder der Aufstieg, noch der Abstieg aus der BK heraussprang.

    • 1

      Im ersten Saisonspiel mussten wir zum Herdecker TC Grün-Weiß reisen, die sich für den Sommer neu erfanden und eine neue Spielgemeinschaft gründeten. Schon vor den ersten Games hatten die Herdecker Probleme, sich gegenseitig zuzuordnen und kannten sich zum Teil nicht. Hier dachten wir, mit der mannschaftlichen Geschlossenheit punkten zu können, doch der Schein trug. Bereits nach den Einzeln stand es 1:5. Somit waren die Doppel bedeutungslos, am Ende hagelte es ein 2:7 zum Auftakt.

    • 2

      Im Hinblick auf weitere, schwere Aufgaben war man sich im vor dem zweiten Spiel beim TuS Valmetal – einen der vermeintlich schwächeren Gegner – bewusst, dass ein Sieg von immenser Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf wäre. Mit leicht personellen Schwund aufgrund verschiedener Gründe konnte man sich mühsam ein 4:2 nach den Einzeln erarbeiten, wobei man bei 3 von 4 ergatterten Matches über die volle Distanz von 3 Sätzen gehen musste. Letztendlich ließ man sich diesen Vorteil in den Doppeln nicht mehr nehmen und münzte das Aufeinandertreffen in ein wichtiges 6:3 um.

    • 3

      Das dritte Spiel – ebenfalls auswärts – führte uns zum beschaulichen FC Weidenhausen. Mental wurde man bereits vor den ersten Ballwechseln stark gefordert mit einer Fahrzeit von 1:40h, 30 Grad Celsius bei wenig Schatten und nur 2 bespielbaren Plätzen. Zudem fehlte uns unsere Nummer 1. Unbeirrt dessen wollten wir uns natürlich nicht kampflos geschlagen geben – vergebens. Am Ende stand es auch hier 2:7. Lediglich die Spaghetti nach Spielende brachten noch etwas Licht ins Dunkel des Tages.

    • 4

      Nach den drei Auswärtsfahrten folgten endlich die 3 Heimspiele. Als ersten Gegner empfingen wir den TV Hilchenbach. Man könnte hierzu ein widerkehrendes Tonband abrufen: personelle Not war sicher nicht der einzige Grund, aber dennoch richtungsweisend für ein schallendes 0:6 nach den Einzeln. Aus den Doppeln ist hervorzuheben, dass aufgrund einer Undiszipliniertheit des Gegners von Kleine&Stüken bei einem Schlägerwurf des Gegners auf Kopfhöhe – der so natürlich nicht geplant war – mit den Schrecken davonkamen. Endergebnis: 2:7.

    • 5

      Die anfänglichen Gedankengänge, dass das zweite Saisonspiel beim TuS Valmetal Gold wert sein wird, wurden mit den darauffolgenden Spielen somit also in der Tat bestätigt. Dennoch musste man nochmal liefern, um wirklich die Klasse zu halten.
      Das gelang beim darauffolgenden Heimspiel gegen den TV Bödefeld. Ein 4:2 nach den Einzeln ließ alle Beteiligten gut aufatmen, da nur noch ein Match im Doppel für den TCH entschieden werden musste. Es war wie eine gefühlsmäßige Achterbahnfahrt, als plötzlich alle 3 Doppel im ersten Satz verloren gingen, zumal hier im möglichen entscheidenden Satz nur der „Match-Tiebreak“ entscheidet. Mit einer guten Willensleistung und dem Bewusstsein, dass es um den Klassenerhalt ging, konnte man sich in allen Doppeln den zweiten Satz sichern und 2 Matches für sich verbuchen. Das letzte Doppel ging im Marathon mit 15:17 verloren. Es herrschte pure Erleichterung über das 6:3.

    • 6

      Somit war der Klassenerhalt besiegelt und man ging ohne Druck ins letzte Heimspiel gegen den TC BW Messinghausen. Prompt ließ man den höchsten Saisonerfolg, einem 7:2 die Saison ausklingen. Nachdem man bereits 5:1 nach den Einzeln für klare Verhältnisse sorgte, war es aufgrund der Umstände lediglich noch ein angenehmer Sommer-Swing, womit man die Saison mit einem blauen Fleck und einer abschließenden Bratwurst hinter sich ließ.